Vom Business-Plan strukturiert zum Erfolg

Schritt für Schritt in die Realität


Logistik Warenverkehr EU<>UK

Im Logistik Sektor werden die Auswirkungen des Brexit direkt und sofort spürbar werden. Hier gilt es, Vorkehrungen zu treffen, damit der Warenfluss so wenig wie möglich gestört wird.

Die englische site gov.uk. stellt hierfür täglich updates ins Netz.


Flowcharts Logistik

Dazu haben wir die flowcharts von der UK-Gov Site übernommen und in handliche Dateien umgesetzt

Brexit - Flowchart Get Logistics Ready UK to EU

Brexit - Flowchart Get Logistics Ready EU to UK


EORI 

Diese Nummer bekommt zukünftig eine stärkere Bedeutung. Im Falle eines Ausscheidens aus der EU, wird es erforderlich, einen UK eigenen ID-Nummern-Kreis für den Geschäftsverkehr einzurichten. Die Einzelheiten dazu finden sich im "Mythbuster", den wir hier zusammen mit einer deutsche Übersetzung  im download Bereich zur Verfügung gestellt.

 

Deutsche Version

   

 

Englische Originalfassung

EORI-Aufklärer Deutsch

EORI-Mythbuster


Links

Die IHK hat zur Orientierung eine Checkliste erstellt: 

https://www.ihk.de/brexitcheck

Die Britische Regierung stellt diesen Link:

https://www.gov.uk/government/brexit

Die EU stellt diesen Link: 

 

 


Organisation & Strategie

Der Brexit wird über die logistischen Aspekte hinaus weitere tiefgehende Einflüsse auf die Vertragsgestaltung mit Partnern in UK haben.  Wir behandeln in diesen Abschnitt bewusst beide Themen Organisation und Strategie, da sich strategische Fragestellungen ergeben, die sich auf nahezu alle betrieblichen Leitungsbereiche und Strukturen auswirken werden.

Brexit - worauf müßen wir achten?


Brexit - Update - 58 Tage...

Frist verstrichen: Neue Kommission ohne britischen Vertreter

Der Europäische Rat billigte am 26.11.2019 die Mitgliederliste der neuen Europäischen Kommission, der das Parlament am Folgetag zustimmte. Da die britische Regierung sich geweigert hatte, einen Kommissar zu benennen, wird die neue Kommission von der Leyens, welche seit 1.12. im Dienst ist, ohne britischen Kommissar arbeiten. Ein Vertragsverletzungsverfahren hat die EU bereits gegen die Briten eingeleitet, da laut den EU-Verträgen jedes Mitgliedsland einen Kommissar stellen muss.

Es wird befürchtet, dass Rechtsakte der neuen Kommission aufgrund der fehlenden Repräsentanz Großbritanniens anfechtbar sein könnten. Die Juristen des Europäischen Rats vertreten jedoch die Meinung, dies sei nicht der Fall, wenn die EU ihrerseits alle Anstrengungen vorgenommen habe, um Großbritannien zur Ernennung eines Kommissars zu bewegen.

Tory-Programm verspricht zügigen Brexit vor Weihnachten

Die Konservative Partei Boris Johnsons hat am 24.11.2019 ihr neues Parteiprogramm zu den anstehenden britischen Unterhauswahlen im Dezember veröffentlicht, welches einen möglichst zügigen Brexit bis Weihnachten dieses Jahres verspricht. Laut Ratsbeschluss zur Verschiebung des Brexit würde das VK am ersten Tag des Folgemonats aus der EU austreten, wenn das Ausstiegsabkommen vom britischen Unterhaus verabschiedet würde.

Mit dem Slogan „Get Brexit Done“ stoßen die Tories auf Widerspruch von Oppositionsführer Jeremy Corbyn, der im Falle eines Wahlsieges seiner Labour Party einen neuen Deal aushandeln und diesen einem Referendum unterziehen möchte.

Bundesrat stimmt Änderung der Beschäftigungsverordnung zu

Britische Staatsangehörige dürfen zum Zeitpunkt des Brexit weiterhin uneingeschränkt jede Beschäftigung in Deutschland ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit (BA) ausüben, sofern sie ein Aufenthaltsrecht nach dem EU-Freizügigkeitsgesetz besitzen – dies geht aus einem Verordnungsentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hervor, dem der Bundesrat am 8.11.2019 zustimmte.

Briten, die bis zum Brexit nicht in Deutschland lebten, dürfen demnach für einen Zeitraum von 14 Monaten nach einem No-Deal-Brexit ihrer Beschäftigung in Deutschland nachgehen. Darauffolgend können 12 weitere Monate lang, nach Zustimmung der BA, dieselben Aufenthaltsrechte in Anspruch genommen werden wie von Staatsangehörigen anderer wichtiger Handelspartner, etwa der USA oder Japans.

Das Änderungsgesetz wurde am 26.11.2019 im Bundesgesetzblatt verkündet.

Einfluss des Brexit auf Personal und Bildung

Bei den Brexit-Verhandlungen herrscht momentan Stille, da die sich nähernde Unterhauswahl am 12. Dezember derzeit das beherrschende Thema im Vereinigten Königreich ist. Der Wahlausgang und somit der weitere Verlauf der Brexit-Verhandlungen sind offen, was für eine erhebliche Unsicherheit bei Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen mit Großbritannien sorgt. Etwa 2.700 Niederlassungen deutscher Unternehmen gibt es im UK, die insgesamt 400.000 Arbeitsplätze sichern. Ein großer Teil der Mitarbeiter hat einen Pass aus einem der EU-Mitgliedstaaten.

EU-Bürger dürfen dank der EU-rechtlich verankerten Grundfreiheit der Personenfreizügigkeit ohne Aufenthaltsgenehmigung oder Arbeitserlaubnis im Vereinigten Königreich arbeiten. EU-Bürger, die sich zum Zeitpunkt des geplanten formellen Austritts am 31.01.2020 im Vereinigten Königreich aufhalten, haben Anspruch auf ein dauerhaftes Bleiberecht sowie Rechte auf Gesundheitsversorgung, Sozial- und Rentenleistungen. Ungeklärt ist, ob diese Rechte auch für EU-Bürger gelten, die nach diesem Datum ihre Arbeit im UK aufnehmen. Unternehmen sollten sich deshalb darauf vorbereiten, dass in Zukunft Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen notwendig sein könnten.

In Deutschland wiederum stimmte der Bundesrat am 8.11.2019 dem Gesetzesentwurf der Bundesregierung zu, der bestimmt, dass britische Staatsangehörige nach dem Brexit weiterhin uneingeschränkt jede Beschäftigung in Deutschland ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit (BA) ausüben dürfen, sofern sie ein Aufenthaltsrecht nach dem EU-Freizügigkeitsgesetz besitzen. Die weitere Entwicklung sollte beobachtet werden.

Auch auf die Bildung der Mitarbeiter wird der Brexit Auswirkungen haben, die Unternehmen beachten sollten, da Großbritannien das mit Abstand beliebteste Ziel für Erasmus-Teilnehmer ist. Im Rahmen des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ ging im Jahr 2017 mehr als jeder Vierte (26,9 %) der Lernenden und Absolventen in der beruflichen Bildung aus Deutschland (Auszubildende und Berufsschüler sowie auch Berufsbildungspersonal) nach Großbritannien. Mit weitem Abstand folgte Spanien mit etwas mehr als 12 %. Großbritannien wird als Partnerland von Erasmus+ zukünftig fehlen, falls es nach dem Brexit keine entsprechende Anschlussvereinbarung geben sollte. Eine vom Rat und Parlament verabschiedete Verordnung vom 19.03.2019 soll verhindern, dass Mobilitätsaktivitäten im Rahmen von Erasmus+, an denen das Vereinigte Königreich teilnimmt, im Falle eines No-Deal-Brexit abgebrochen werden müssen.

Die britische Regierung veröffentlichte am 19.08.2019 Leitlinien für Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps (ESC). So lange die Bedingungen des Brexit nicht geklärt sind, arbeiten die Nationale Agentur Erasmus+ UK und das britische Bildungsministerium zusammen, um die No-Deal-Auswirkungen auf Erasmus+ und das ESC festzustellen.

Weitere Informationen zu den Folgen des Brexit für das europäische Bildungsprogramm sind auf der Webseite der Europäischen Kommission abrufbar.

Vorbereitung der Bundesregierung auf den Brexit

Die Bundesregierung führt auf ihrer Homepage einen umfassenden Fragenkatalog samt ausführlichen Antworten zur Vorbereitung der Regierung auf alle möglichen Brexit-Szenarios. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert, sind für jedermann frei zugänglich und können von Unternehmen genutzt werden, um sich bestmöglich auf den EU-Austritt des Vereinigten Königreichs vorzubereiten.


Brexit - Update - 96 Tage...

Heute kam die neue Botschaft nachdem die EU Staaten am Wochenende getagt haben. Man hat dem Antrag der UK Regierung auf Verschiebung zugestimmt und somit mehr Zeit gegeben. Damit ist aber keineswegs mehr Klarheit über die Art und Weise entstanden, wie und ob der Brexit stattfindet. Auch über Neuwahlen herrscht keine Einigkeit. In dieser Hinsicht ist nach wie vor alles offen. Der Brief des britischen PM Boris Johnson steht heir als Download zur Verfügung.     

Brexit - Letter of the UK PM to EU President 28.10.2019


Brexit - Update DIHK - 4 Tage...

Die IHK Lüneburg hat am 24.Oktober gemeinsam mit dem GTAI (German Trade & Invest) eine sehr ausführlichen Informationstag mit kompetenten Referenten-Team vom GTAI veranstaltet.

Hier wurden die Auswirkungen des Brexit auf die betriebliche Praxis behandelt und mit den Teilnehmern diskutiert. Das GTAI stelllt einen Werkzeugkasten zur Verfügung, der den Worst-Case im Falle eines No-Deal-Austritts behandelt. 

Information bietet das GTAI auch auf der website 

https://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/Specials/special-brexit.html

Brexit - GTAI - Leitfaden - No Deal


Brexit - Update - 6 Tage...

Diese Woche hat keine wirklichen Veränderungen hervorgebracht, wenngleich der Status (wenn es überhaupt einen gibt) im Verharren besteht. Die Regierung hat den neuen Vertragsentwurf eingebracht (nachstehend der link zum download). Er wurde zwar ursprünglich begrüsst dann jedoch nicht bestätigt. Daraufhin hat der PM ihn auf Eis legen lassen, und als nächste Option Neuwahlen angekündigt. Am Montag wurde zusätzlich von Michael Crove im Parlament angekündigt, die Vorbereitungen für den Yellow Hammer starten zu lassen. Im Gegenzug kamen von Seiten der EU eine Art Vorschlag für eine Verschiebung zum 31.01.2020 auf, was auch von den Medien veröffentlicht wurde. Man hatte aber nicht den Eindruck, dass dies von UK aus offiziell beantragt worden ist. In der deutschen Öffentlichkeit herrscht nach wie vor grosse Ratlosigkeit. Es ist somit völlig unklar, was in den verbleibenden 6 Tagen bis 31.10. passieren wird. Und auf welchen neuen Termin sich die EU einigen wird. Hier als download das revidierte Austrittsabkommen, dass zur Zeit auf Eis liegt. Zusätzlich ein Leitfaden von der GTAI

Brexit - Revidiertes Abkommen EU

Brexit - GTAI - Leitfaden - No Deal


Brexit - Update - 11 Tage...

Gestern haben wir einen weiteren Akt im Britischen Parlament erlebt, der für eine erneute Überraschung gesorgt hat. Der Brief, den er an die EU gerichtet hat, bestätigt, was er bereits angekündigt hat. Hier im Download. 


Brexit - Update - 13 Tage...

Gestern wurde von Boris Johnson und Jean-Claude Juncker bekanntgegeben, dass man eine Einigung zum Brexit erzielt habe. Diese Einigung muss noch von den den Regierungen in EU und UK bestätigt werden. IN Uk findet diese Abstimmung morgen statt. Wir informieren weiter über die Implikationen für die Wirtschaft, die Britische Gov-UK site hat einen neuen Leitfaden für Firmen in EU herausgegeben. 

Brexit - Prepare Your Business


Brexit - Update DIHK - 27 Tage...

ein neues Update zum Brexit - darf man sage Krimi? Diesmal von der DIHK in Brüssel. Wir haben die Einleitung sowie die Link-Box übernommen.

Brexit - Update DIHK - 27 Tage...


Brexit - EU Preparedness Checklist 09-2019

Von der EU ist eine Preparedness Checklist herausgegeben word, die wir hier zum download anbieten

Brexit - EU Preparedness Checklist 09-2019


Brexit Matrix

Bei der IHK in Hamburg hat dazu im September ein Praxis-Day stattgefunden und wir haben die wesentlichen Aspekte in einer Matrix zusammen gefasst. Aus dieser stichwortartigen Aufzählung (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) heraus lassen sich je nach Unternehmen die nötigen Handlungsstränge ableiten.

Wir waren selbst überrascht, welche Reichweite sich hinter einzelnen Aspekten versteckt. Mit dieser Matrix bieten wir eine Orientierung als Vorstufe zu einem persönlichen Gespräch. Dann lässt sich am Besten herausfinden, welche Aspekten im jeweiligen Unternehmen weiter verfolgt werden sollten. 

Brexit - Worauf müßen wir achten?


Links

Die IHK hat zur Orientierung eine Checkliste erstellt: 

https://www.ihk.de/brexitcheck

Die Britische Regierung stellt diesen Link:

https://www.gov.uk/government/brexit

Die EU stellt diesen Link: