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EU-Statement - Medien und Berufsqualikation

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Audiovisuelle Dienste, Anerkennung Berufsqualifikation, Freizügigkeit
Beschreibung

Während der Übergangszeit nimmt das Vereinigte Königreich am Binnenmarkt für audiovisuelle Dienste teil. Daher gilt derzeit das Herkunftslandprinzip, wobei der Dienstleistungserbringer, der in einem Mitgliedstaat niedergelassen ist und den Vorschriften dieser nationalen Regulierungsbehörde entspricht, damit automatisch in der Lage ist, Inhalte in einen anderen Mitgliedstaat auszustrahlen, ohne dort erneut eine Genehmigung zu beantragen. Ab dem 1. Januar 2021 können im Vereinigten Königreich niedergelassene Unternehmen das Herkunftslandprinzips für die Richtlinie über audiovisuelle und Mediendienste nicht mehr nutzen.

Während der Übergangszeit nimmt das Vereinigte Königreich am EU-Binnenmarkt einschließlich der Niederlassungsfreiheit, des freien Personenverkehrs und der freien Bereitstellung von Dienstleistungen teil. Damit profitieren Angehörige des Vereinigten Königreiches sowie EU Bürger mit einer Qualifikation des Vereinigten Königreich von einer vereinfachten – in einigen Fällen automatischen – Anerkennungsregelung in anderen EU-Ländern. Ab dem 1. Januar 2021 fällt das Vereinigte Königreich nicht mehr unter die Unionsvorschriften über die Anerkennung von Berufsqualifikationen.